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Business Intelligence

7 Elemente einer Datenstrategie für ein Unternehmen

7 Elemente einer Datenstrategie für ein Unternehmen

Entdecken Sie die sieben Schlüsselelemente einer erfolgreichen Datenstrategie. Entwickeln Sie einen Plan, der Daten, Technologie und Unternehmensziele aufeinander abstimmt.

Entdecken Sie die sieben Schlüsselelemente einer erfolgreichen Datenstrategie. Entwickeln Sie einen Plan, der Daten, Technologie und Unternehmensziele aufeinander abstimmt.

Verfasst von: Sajagan Thirugnanam und Austin Levine

Zuletzt aktualisiert am 1. November 2024

In der heutigen datengetriebenen Welt müssen Organisationen eine robuste Datenstrategie entwickeln, um ihre Daten effektiv zu nutzen. Eine gut strukturierte Datenstrategie verbessert nicht nur die Entscheidungsfindung, sondern steht auch im Einklang mit den Unternehmenszielen und stellt sicher, dass Daten als wertvolles Asset dienen und nicht nur als Nebenprodukt der betrieblichen Abläufe.

Was ist eine Datenstrategie?

governance strategy

Eine Datenstrategie ist ein umfassender Plan, der darlegt, wie eine Organisation Daten sammeln, verwalten, analysieren und nutzen wird, um ihre Geschäftsziele zu erreichen. Sie umfasst die Technologie, Prozesse, Menschen und Governance, die erforderlich sind, um die Datennutzung in der gesamten Organisation zu optimieren. Diese Strategie ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Daten als strategisches Asset behandelt werden, was bessere Entscheidungsfindung und betriebliche Effizienz ermöglicht.

Datenstrategie: Welches Problem löst sie?

Die wichtigste Herausforderung, die eine Datenstrategie anspricht, ist das chaotische und oft ineffiziente Management von Daten innerhalb von Organisationen. Ohne eine klare Strategie können Unternehmen mit folgenden Problemen konfrontiert werden:

  • Datensilos: Isolierte Datensätze, die Zusammenarbeit und Einblicke behindern.

  • Inkonsistente Datenqualität: Schwankungen in der Datengenauigkeit und -zuverlässigkeit können zu Fehlentscheidungen führen.

  • Risiken bei der Einhaltung von Vorschriften: Organisationen können gesetzliche Anforderungen hinsichtlich Datengovernance und Datenschutz möglicherweise nicht erfüllen.

  • Verpasste Chancen für Einblicke: Ohne fortschrittliche Analysefähigkeiten können Unternehmen wertvolle Trends und Einblicke, die in ihren Daten verborgen sind, übersehen.

Durch die Etablierung einer klaren Datenstrategie können Organisationen ihre Datenprozesse rationalisieren, die Zusammenarbeit verbessern und die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen, während sie den Wert maximieren, der aus ihren Datenressourcen gezogen wird.

7 Elemente einer Datenstrategie

1 von 7: Festlegung der Vision und Ziele für die Datennutzung

Eine klare Vision und spezifische Ziele zu formulieren ist grundlegend für eine erfolgreiche Datenstrategie. 

Dies beinhaltet das Artikulieren, wie Daten die Geschäftsziele unterstützen werden und das Identifizieren von Schlüsselkennzahlen (KPIs), die den Erfolg messen werden. Beispielsweise könnte ein Einzelhandelsunternehmen das Ziel setzen, die Kundenbindung im nächsten Jahr durch gezielte Marketingkampagnen, die auf der Analyse von Kundendaten basieren, um 15 % zu erhöhen.

Beispiel: Ein fiktives Unternehmen namens „DataSnacks“ möchte Kundeninformationen verbessern, um Wachstum zu fördern. Während eines Workshops definieren die Stakeholder Ziele wie die Verbesserung der Kundensegmentierung und die Personalisierung von Marketingmaßnahmen auf Basis von datengesteuerten Einblicken. Diese Klarheit hilft, alle nachfolgenden Dateninitiativen zu leiten.

2 von 7: Governance und Einhaltung von Vorschriften

Die Datengovernance stellt sicher, dass Datenmanagementpraktiken mit regulatorischen Anforderungen und Unternehmensrichtlinien übereinstimmen. 

Dies umfasst die Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozessen für die Datenverwaltung sowie die Etablierung von Protokollen für den Datenzugriff und die -nutzung. Ein starkes Governance-Framework schützt nicht nur sensible Informationen, sondern erhöht auch das Vertrauen in die Daten innerhalb der Organisation.

Beispiel: Ein Finanzinstitut implementiert strenge Governance-Richtlinien, um die Einhaltung von Vorschriften wie der DSGVO sicherzustellen. Sie gründen ein Datengovernance-Komitee, das für die Überwachung der Datenqualität, der Zugriffsrechte und der Compliance-Prüfungen verantwortlich ist, um sicherzustellen, dass alle Abteilungen diese Standards einhalten.

3 von 7: Datenarchitektur

Die Datenarchitektur bezieht sich auf das strukturierte Framework, das vorgibt, wie Daten gesammelt, gespeichert, verarbeitet und abgerufen werden. Eine gut definierte Architektur unterstützt effiziente Datenflüsse und die Integration über verschiedene Systeme hinweg. Sie umfasst Datenbanken, Data Warehouses und Cloud-Speicherlösungen, die einen nahtlosen Zugriff auf Informationen ermöglichen.

Beispiel: Ein Gesundheitsdienstleister gestaltet seine Datenarchitektur so, dass Patientenakten aus verschiedenen Quellen in einem zentralen Cloud-basierten System integriert werden. Diese Architektur ermöglicht es Gesundheitsfachleuten, umfassende Patientenhistorien schnell abzurufen, was die Koordination der Pflege und die Entscheidungsfindung verbessert.

4 von 7: Datenqualität und -zugänglichkeit

Hohe Datenqualität ist entscheidend für zuverlässige Analysen und Entscheidungen. Organisationen müssen Prozesse implementieren, um sicherzustellen, dass ihre Daten genau, vollständig, konsistent und zeitnah sind. Darüber hinaus fördert die Zugänglichkeit der Daten für autorisierte Nutzer die Zusammenarbeit und befähigt Mitarbeiter, Einblicke effektiv zu nutzen.

Beispiel: Eine E-Commerce-Plattform führt regelmäßige Überprüfungen ihrer Produktdatenbank durch, um Duplikate und veraltete Einträge zu entfernen. Durch die Sicherstellung hoher Datenqualität und die Bereitstellung eines einfachen Zugangs über benutzerfreundliche Dashboards kann das Unternehmen seinen Marketingteams effektive Kampagnen auf Grundlage genauer Produktinformationen ermöglichen.

5 von 7: Fortschrittliche Analytik und Business Intelligence (BI)

Die Einbeziehung fortschrittlicher Analysefähigkeiten ermöglicht es Organisationen, tiefere Einblicke aus ihren Daten zu gewinnen. Dazu gehört der Einsatz von maschinellen Lernalgorithmen für prädiktive Analysen oder die Nutzung von BI-Tools für Echtzeitberichte. Solche Fähigkeiten ermöglichen es Unternehmen, proaktive Entscheidungen auf der Basis von identifizierten Trends und Mustern in ihren Daten zu treffen.

Beispiel: Ein Produktionsunternehmen nutzt prädiktive Analysen, um Geräteausfälle vorherzusagen, bevor sie auftreten. Durch die Analyse historischer Wartungsdaten und Sensordaten von Maschinen können sie vorbeugende Wartung planen, Ausfallzeiten reduzieren und Kosten sparen.

6 von 7: Datensicherheit

Angesichts zunehmender Bedrohungen durch Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen ist die Implementierung robuster Sicherheitsmaßnahmen essentiell zum Schutz sensibler Informationen. Dies umfasst Verschlüsselungsprotokolle, Zugriffssteuerungen und regelmäßige Sicherheitsprüfungen, um unbefugten Zugriff oder Datenverluste zu vermeiden.

Beispiel: Ein Tech-Startup verfolgt einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz, indem es die Verschlüsselung sensibler Kundendaten sowohl im Ruhezustand als auch während der Übertragung einsetzt. Sie führen auch regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter zu den besten Sicherheitspraktiken durch, um das Risiko von Phishing-Angriffen zu minimieren.

7 von 7: Kultur der Datenkompetenz

Die Förderung einer Kultur der Datenkompetenz innerhalb einer Organisation stellt sicher, dass Mitarbeiter auf allen Ebenen verstehen, wie sie effektiv mit Daten arbeiten können.  

Dies beinhaltet die Bereitstellung von Schulungsprogrammen, die Fähigkeiten in Datenanalyse, Interpretation und Visualisierung verbessern. Die Förderung der Neugierde für Daten kann zu innovativen Lösungen und besseren Entscheidungen im gesamten Unternehmen führen.

Beispiel: Eine große Einzelhandelskette startet ein „Data Champions“-Programm, bei dem ausgewählte Mitarbeiter eine umfassende Schulung in Analysetools erhalten. Diese Champions mentorieren dann ihre Kollegen und fördern eine Kultur, in der sich die Mitarbeiter befähigt fühlen, Daten in ihren täglichen Aufgaben zu nutzen, was zu fundierteren Geschäftsentscheidungen führt.

Durch die umfassende Ansprache dieser sieben Elemente können Organisationen eine robuste Datenstrategie aufbauen, die nicht nur ihre aktuellen Bedürfnisse unterstützt, sondern sich auch anpasst, während sie in einer zunehmend komplexen digitalen Landschaft wachsen und sich entwickeln.

Wie es ein Unternehmen ohne Datenstrategie betrifft

Unternehmen, denen eine kohärente Datenstrategie fehlt, stehen häufig vor erheblichen Herausforderungen:

  • Unwirtschaftlichkeiten in den Abläufen aufgrund von unorganisierten oder unzugänglichen Daten.

  • Schlechte Entscheidungsfindung aufgrund unzuverlässiger oder unvollständiger Informationen.

  • Erhöhtes Risiko der Nichteinhaltung von regulatorischen Standards.

  • Verpasste Innovationsmöglichkeiten aufgrund unzureichender Einblicke aus verfügbaren Daten.

Ohne einen strukturierten Ansatz zum Management ihrer Datenressourcen könnten Organisationen Schwierigkeiten haben, in einem zunehmend datengesteuerten Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Schlüsselfaktoren einer erfolgreichen Datenstrategie?

Schlüsselfaktoren umfassen die Setzung von Visionen, Governance, Architektur, Qualitätssicherung, fortschrittlichen Analysefähigkeiten, Sicherheitsmaßnahmen und die Förderung einer Kultur der Kompetenz.

Wie kann ich die aktuelle Datenreife meiner Organisation bewerten?

Eine Reifegradbewertung umfasst die Evaluierung bestehender Prozesse, Technologien, Governance-Strukturen und Mitarbeiterfähigkeiten im Umgang mit Datenmanagement.

Warum ist die Abstimmung zwischen Geschäfts- und Datenstrategie wichtig?

Die Abstimmung stellt sicher, dass Dateninitiativen direkt die Organisationsziele unterstützen, wodurch die Rendite der Investitionen in Datenressourcen maximiert wird.

Abschließende Worte

Die Entwicklung einer effektiven Datenstrategie ist entscheidend für Organisationen, die das volle Potenzial ihrer Daten ausschöpfen möchten. Indem sie sich auf die sieben kritischen Elemente konzentrieren, die oben beschrieben sind, können Unternehmen eine Roadmap erstellen, die nicht nur die betriebliche Effizienz verbessert, sondern auch Innovationen und Wachstum in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld vorantreibt.

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